Montag, 22. Juni 2009

Krawattenstreifen - von links nach rechts oder umgekehrt?


Liebe Leser,


auf meinem letzten Workshop fragte mich ein Teilnehmer : "Wieso verlaufen die Streifen einer hiesigen Krawatten von links unten nach rechts oben und in Amerika anders herum?"


Das Internet bietet zahlreiche Antworten auf diese Frage, doch welche ist richtig?

Hier die Top 4:

1) Die Streifen verlaufen analog zum Aktienkurs "bergauf". In Zeiten, in denen es der Wirtschaft schlecht geht, trägt man sie anders herum.
--> also sollten wir demnach ALLE mal umschwenken...


2) Menschen unserer Kultur empfinden eine von links nach rechts ansteigende Gerade oder Kurve als positiv - daher gelten diese Krawatten als Siegerkrawatten und werden häufiger getragen.
--> Wer sagt den Amerikaner, dass sie "Verliererkrawatten" tragen ??


3) Nach dem ersten Weltkrieg setzte in Großbritannien und den USA ein wahrer Boom bei Streifenkrawatten ein, da die ehemaligen Soldaten stolz zeigen wollten, dass sie im Krieg ihren Mann gestanden hatten. Während es in Großbritannien als unfein galt, sich mit Farben zu schmücken, die einem nicht zustanden, wählten die Amerikaner ihre Krawatten ohne derlei Einschränkungen. Streifenkrawatten wurden rein nach Geschmack gekauft, egal ob es sich dabei um britische Clubfarben handelte oder nicht.
Die britischen Clubs protestierten und forderten die US-Firmen zum Unterlassen der Kopien ihrer Clubfarben auf. Die Reaktion der Amerikaner war darauf, dass sie die Streifen umdrehten und seitdem geht der US Streifen bei Krawatten von rechts oben nach links unten. (Quelle: krawatte-hemd.de)
--> es sind schon wegen weit weniger brisanten Themen Kriege geführt worden, gut dass die Amis die Klügeren waren...


4) Bei diagonalen Streifen gelte es, auf die Richtung zu achten: Sie müssen von links unten nach rechts oben gehen. "Dann symbolisieren sie Dynamik. In umgekehrter Richtung zeigen sie Ängstlichkeit und Fluchtgedanken. (Quelle: 'Farbexperte' Axel Venn)
--> man sollte eben keine Möbelexperten nach Kleidung fragen...



DIE LÖSUNG:
Wie meistens im Leben liegt die Wahrheit dazwischen, bzw. ist sie weit weniger spannend, als man denkt.


Doch klären wir erstmal, warum Streifen-Krawatten immer denselben Winkel besitzen :

Der Grund, warum die Streifen in der Krawatte überhaupt diagonal laufen, ist kein modischer Aspekt, sondern ein rein technischer. „Das Gewebe wird aus Kette und Schuss in einem Winkel von 90 Grad gebildet. Damit die Krawatte elastisch ist und sich beim Tragen nicht dreht, muss sie exakt in einem Winkel von 45 Grad zugeschnitten werden. Streifen, die so im Gewebe also noch vertikal laufen, erscheinen in der Krawatte nun diagonal. Wenn ein Rechtshänder am Werke ist, tut er dies automatisch so, dass die Streifenrichtung von unten links nach oben rechts zustande kommt. Denn die Arbeitsschritte gehen ihm so leichter von der Hand.“ (Quelle: Plönes-Krawatten)

Warum verläuft denn nun der Streifen in Europa - von gegenüber betrachten - von links unten nach rechts oben und in USA anders herum?

Ursprünglich wurden in den USA die Krawatten genauso konfektioniert wie in Europa. In den USA wurden im Zuschnitt der Fabriken viele Puerto Ricaner beschäftigt. „Da diese gewohnt waren, am Arbeitsplatz zu essen und mit fettigen Fingern weiterzuarbeiten, wurden sie eines Tages angehalten, die Stoffe ‚von links‘ zuzuschneiden, damit die Oberstoffe nicht verschmutzt werden.“ Nur aus diesem Grund laufen in den amerikanischen Krawatten die Streifen genau anders. (Quelle Plönes-Krawatten)

So, jetzt sind wir dem Geheimnis auf die Spur gekommen.

Wer das ganze noch mal bebildert sehen will, hier der Link zur Sendung Kopfball

Mittwoch, 17. Juni 2009

für Badenixen

So langsam wird es doch wieder wärmer und die eine oder andere Poolparty kündigt sich an, damit es keine Waschbäraugen gibt, hier ein paar Hinweise:

Damit beim Sprung in den Pool oder das Meer alles am Platz bleibt, greifen Badenixen am besten zu wasserabweisenden Produkten.
Je höher der Wachsanteil und die Pigmentierung, desto haltbarer ist ein Produkt.

Der Mascara sollte wasserfeste Silikonharze beinhalten, der Lidstrich hält auch bei großer Hitze bis 12 Stunden, wenn er sehr hoch Pigmentiert ist.
Lidschatten sollte nicht pudrig sein, sondern eine cremige Konsistenz aufweisen, dann überlebt er auch Wasserattacken, das gleiche gilt für Rouge.

Viel Spaß auf der nächsten Poolparty.

Der letzte Tipp der Image-Expertin: Immer schön auf den Sonnenschutz achten, die neuen Produkte sind ein Traum, in Bezug auf Konsistenz und Haltbarkeit.

Freitag, 5. Juni 2009

"ein traumhaftperfektes Konzert"

Heute Abend fand in Schermbeck die Distrikt Konferenz des 1870 Distriks der Rotary statt, an der ich als Rotaracterin teilhaben durfte.
Highlight des Programms war zweifelsohne der geniale Auftritt eines musikalischen Paares.

Tenor Stenzel und Meisterpianist Kivits.

Die beiden Holländer haben sich wirklich übertroffen.

Wenn der Tenor bei der Arie weint....

...die Augenbrauen bei Figarro im Tempo tanzen...

... das Pseudochello so schnell gespielt wird, dass Rauchschwaden aufsteigen
... das Klavier gestürzt wird, um darauf Bull riding zu betreiben...

Hier ein paar Eindrücke mit dem Handy aufgenommen...




















Mittwoch, 3. Juni 2009

Das etwas andere Hotel


Also, wer es etwas spezieller in seinem Berlinaufenthalt mag, der sollte sich unbedingt mal die Webseite des

Propeller Island City Lodge ansehen, sehr interessant!!

Welches Zimmer ist Ihr Favorit?

Ihre
Carmen Brablec

Labels: ,

DE-Mail - wie die Post gestürzt wird



Verschwinden bald die gelben Kästen gänzlich von den Straßen?
Wird es demnächst kein Anstehen am Schalter für Briefmarken und Co mehr geben?

Das sind Fragen, die dem Postkonzern gerade schlaflose Nächte bescheren.

Denn ein Pilot ist in Friedrichshafen gestartet, der eine Zukunft ohne Brief eröffnet.

Doch ist ein Leben online, in dem Schriftsätze von Mandanten, Krankenakten, Kontoauszüge ... über den Ether wandern, wirklich so erstrebenswert?

Wird dann jeder Bundesbürger dazu gezwungen, sich mit E-Mails auszukennen? Wer wird die Schulungen für diejenigen übernehmen, die noch nicht mal wissen, was Outlook überhaupt ist?
Die Verantwortung wird dann vollkommen abgegeben: „Wie die E-Mail ist nicht angekommen?“… ja wer ist dann in der Pflicht der Beweislast?


Als Computer affiner Mensch sehe ich das schon kritisch, wie erst die Menschen, denen ein Brief doch viel lieber ist, als eine angreifbare Nachricht auf dem Bildschirm…


Wie sehen Sie das?

mehr dazu auf : wiwo.de

Labels: , ,