Casting – Singen kann man lernen, der Look entscheidet

Am 28.8 ist es wieder soweit. Eine neue Popstars Staffel mit dem Titel „ Just 4 Girls “ startet. Eines haben alle Casting-Shows gemeinsam: es gilt, sich gegen Tausende von Konkurrenten zu behaupten.
Die meisten treten mit der süßen Naivität vor die Juri, dass sie genau die jenige sind, die die drei Experten gesucht haben.
Was den meisten nicht bewusst ist,
das Konzept steht schon lange vor der Show, in dem Fall sind es vier Girls, die an den Erfolg der No Angels – der einzig wirklich erfolgreichen Band aus der Popstars Riege – anknüpfen sollen.
Das Konzept steht, das heißt,
es werden ganz bestimmte Typen gesucht, die rein optisch in das Gesamtkunstwerk der Band passen. Denn später zählt die Stimme im Zeitalter von Mischpults und Playbacks eine untergeordnete Rolle.
Gerade auch weil viele Mädchen bei dem enormen Druck vor der Jury nur wenig gescheite Töne raus bringen, aber doch eine gute Stimme haben, ist das Outfit so wichtig.
Ist die äußerliche Präsentation auch noch schlecht, dann habt Ihr verloren.Das Auge isst mit!
Denn mal ehrlich, wer will einen Popstar haben, der nicht gut aussieht!? Keiner.
Wenn Ihr erfolgreich durch die Casting-Shows der Republik gehen wollt, dann bildet Eure Stimme aus und lasst Euch einen einmaligen und zu Euch passenden Look verpassen, der Eindruck macht und Euch einen größeren Vorteil verschafft. Denn nur der zählt am Ende,
jeder Pluspunkt entscheidet über Eure Zukunft auf der Bühne, nutzt Sie.
Stylische Grüße
Carmen Brablec
Labels: Casting, just 4 girls, Popstars
Männer wollen erobern und keine gefallenen Engel
In den letzten Tagen bin ich auf eine Ratgeberkolumne in einer Frauenzeitschrift für die Zielgruppe bis Mitte Zwanzig gestoßen.
Frau Wais Kiani rät einer jungen Frau, die nicht weiß, was sie zu ihrem Treffen mit ihrem Ex anziehen soll folgendes: „etwas Richtung oversexy hot Bitch mit viel Busen und Beinen“. Weiterhin ist ihr Rat „viel Haut, wenig Stoff, High Heels, …, damit er einen Beschützerinstinkt bekommt und eifersüchtig wird."
Meine Lieben Damen! Das ist völliger hirnverbrannter Mist. Verzeihen Sie diesen Ausspruch, doch anders kann ich das nicht sagen. Noch mehr in seiner eigenen Würde kann man doch gar nicht sinken, als sich als „billig“ und damit „leicht zu haben“ vor seinen Ex zu stellen um ihm auch noch zu bestätigen, dass es die richtige Entscheidung war.
Junge Männer finden das heiß, klar, es sind auch die ersten Erfahrungen.
Männer mit Verstand und Grips laufen einer Frau, die sich rein äußerlich einem bestimmten Milieu zu ordnet nicht mehr hinterher.Gefallene Engel, sind verloren und verbotene Zone für die meisten.
Denn strahlen Sie aus „ich bin leicht zu haben“ dann kann man Sie auch nicht mehr erobern.
Männer sind Jäger, nur wenn Sie jagen und damit erobern dürfen, sind sie interessiert. Machen Sie sich rar und Sie werden Erfolge ernten, auf die Sie noch später stolz sein können.
Ihre Imageberaterin Carmen Brablec
Labels: Ex, Kolumne, Ratgeber, Zeitschriften
Farberatung - sollte Vogue es nicht wissen?
Die Zeitschriften und Magazine sind voll davon - Farbberatung und Co.
Da sich nicht jede Frau eine persönliche Beratung gönnt, vertrauen wir auf die Profis in der Fachpresse.
Doch Vorsicht!
Die
Vogue hat aktuell ein sehr schönes Beispiel dafür, wie man es nicht macht.

In dem Beispiel werden die passenden Farben nur an der Hautfarbe festgemacht. Was für ein Nonsens. Da stellen sich mir als Imageberater die Nackenhaare hoch. Wenn Sie danach gehen, meine Damen und Herren, dann wirken Sie ganz schnell blass und krank, werden von Farben erschlagen oder sehen einfach nur schlecht aus.
Die passenden Farben richten sich nach Ihrem kompletten Kolorit, d.h. nach der Komposition aus Ihrer Haar-, Augen- und Hautfarbe. Es ist eine einzigartige Mischung, die jedem von uns obliegt. Daraus resultieren dann völlig andere Ergebnisse als nach dem Beispiel der Vogue.
Lassen Sie sich von solchen pseudo Ratschlägen nicht irreführen.
Haben Sie Fragen zu Ihrem persönlichen Kolorit,
kontaktieren Sie mich gern.
Farbenfrohes Wochenende.
Labels: Farbberatung, Liv Tyler, Stars, Vogue
War of eyeballs – der Wahlkampf findet im Kopf statt
Der Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt in der Landeshauptstadt Düsseldorf neigt sich dem Ende zu. Am 31. August haben die Bürger die Wahl, wer die nächsten sechs Jahre regieren wird.
Ich durfte bei dem einzigen Termin beiwohnen, an dem sich die beiden Spitzenkandidaten Kortmann und Elbers zusammen auf die Bühne wagten.
Es war sehr interessant zu hören, wofür beide Parteien stehen. Die Frage die sich mir allerdings stellt: wählen die Bürger, die wählen gehen, die jeweilige Partei nach Wahlprogramm oder doch eher nach Sympathie?
Schließlich findet der Wahlkampf auf Plakaten statt. So zeigen sich die Kandidaten an jeder Straßenecke allein oder zusammen mit Kindern oder anderen strategischen Gruppen und Orten. Die Plakate sollen unsere Aufmerksamkeit anziehen, über unsere Augen eine Entscheidung im Kopf provozieren. „Wen könnte ich mir als Vertreter meiner Stadt vorstellen.“ Schon lange hat das Wahlprogramm keine zentrale Bedeutung mehr, nicht für die breite Masse. Würde jede Partei für eine deutlich andere Strategie stehen, dann hätten wir vielleicht mehr als 50 % Wahlbeteiligung, oder?
Als ich Frau Kortmann persönlich kennen lernte, habe ich sie erst nicht erkannt.

Sie wirkt auf den Plakaten sehr kühl und distanziert. Die zarte und zierliche Person wirkt durch den wirklich schlecht gewählten Kontrast mit dem schwarzen Anzug 10 Jahre älter und ihre sympathischen blauen Augen stechen durch die übertriebene Retusche gerade zu hervor, dass es schon unangenehm ist, in sie zu blicken. Schade, denn an dem Tag erschien sie so zugänglich und zeigte auch durch ihr Outfit, dass die zweifache Mutter für Familienwerte steht und eine der Masse zugängliche Person darstellt.

Leider verliert sie auf der Plakatwerbung in der Stadt. Die Message kommt nicht rüber, im Gegenteil sie wirkt kühl, distanziert und damit nicht rheinländisch.
Leider hat sie bzw. ihre Berater keinen Anlass gesehen, die Dienste einer professionellen Imageberatung in Anspruch zu nehmen. Auch Berlin bietet Dienstleister, die bei der Planung der strategischen Selbstinszenierung solche Fehler hätte vermeiden können. Denn jeder kleine Fehler, kann im Kampf um die Gunst des Menschen der entscheidende sein.
Stellt man die Kosten einer solchen Beratung dem Verlust eines Wahlkampfes entgegen, sind die Opportunitätskosten sehr hoch.
Labels: Düsseldorf, Elbers, Kortmann, Oberbürgermeister, Wahlkampf