Längst geht es in unserer digitalisierten Zeit – der Zeit der “digital-natives” – nicht mehr nur darum, persönlich und im realen Leben ein Image aufzubauen und aufrecht zu erhalten, sondern auch sein Ebenbild im Internet zu kontrollieren.
Der Begriff Image umfasst das “Bild”, das Außenstehende von einer Person oder Firma haben. Online-Image beschäftigt sich mit der Reputation von Menschen im Internet. Im Zuge der Web x.0 Gesellschaft ist diese Facette des persönlichen Reputationsmanagements elementar geworden. Tagtäglich geben 500 Mio. User weltweit etwas über sich auf Facebook preis und 75 Mio. auf der Businessplattform Xing.
Wie diese Medien zur Falle werden können, zeigt sich am Beispiel von Wolfgang Grupp Inhaber der Trigema:
Google zählt heute als führende Suchmaschine und ca. 80% der Sucher beschäftigen sich lediglich mit den ersten 10 Treffern zu einem Suchbegriff (Quelle Olivera Wahl, Social Media Expertin).
Als sich Wolfgang Grupp im April diesen Jahres negativ über den Microblogging Dienst Twitter und vor allem dessen Nutzer ausließ : “Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten”, schlug es ungeahnte Wellen im Netz. Knapp 800 Tweets und alleine 230 Kommentare zu seinen Äußerungen wurden über den Blog des Business Clubs Innovativ-in gelauncht. Von der nachfolgenden Berichterstattung in namenhaften Medien ganz zu schweigen.
Warum ich darauf zu sprechen komme, erklärt sich jetzt:
Knapp acht Monate nach der Veröffentlichung des Interviews mit Elita Wiegand steht dieses verhängnisvolle Interview samt seiner sehr klaren contra Internet Einstellung immer noch auf Seite 1 der Google Suche nach ‘Trigema’ oder ‘Wolfgang Grupp’ persönlich.
Äußerst erheiternd ist die Tatsache, dass gerade der Mann, der das Internet als Volksverdummung begreift, einen Online-Shop betreibt, der bei der Suche nach ‘Trigema’ noch vor dem Interview aufgelistet wird.
Der Firma mit dem Affen-Werbespot, die ein Sonderfall in der Werbewelt ist, hat diese unglaubliche PR wahrscheinlich nicht viel geschadet. Doch schauen Sie einmal nach, was bei der Suche nach Ihrem Namen oder Ihrer Firma unter den ersten 10 Treffern steht.
Nur die aktive Gestaltung und damit Einflussnahme auf Ihren Ruf im Internet kann Ihnen dabei helfen, die negativen Informationen aus dem Topranking zu verbannen.
Achten Sie auf Ihren Ruf, denn der eilt Ihnen voraus.
Wertschätzende Grüße
Carmen Brablec






