Trash Konzern wird zum Sieger

Author: Carmen Brablec  //  Category: Karriere-Styling

Kaum eine Stadt in der keine H&M Filiale zu sehen ist.  Das Konzept ging auf: die schwedische Modekette landete beim Interbrand-Ranking der “Europe’s 25 Most Valuable Retail Brands” auf dem ersten Platz. Auch global mischen die Schweden kräftig mit. Was kaum einer weiß: in Europa gibt es nur noch drei Unternehmen, die über einen höheren Markenwert verfügen ( BMW, Mercedes-Benz und LVMH) als H&M.

Was den Arbeitsmarkt freut, entgegen dem Krisentrend wurden Filialen eröffnet, im Sommer sprach man von der Planung von 225 Neueröffnungen. Das bedeutet 6000-7000 neue Arbeitsplätze. Die Expansionsliste reicht nun nach Russland, Südkorea und Israel. Das Ziel das diesen Trend antreibt: ein jährliches Wachstum der Geschäfte um 15 Prozent. Warum H&M nicht wie Escada insolvent gegangen ist, liegt an der Finanzierung aus eigenen Mitteln. Keine Verschuldung, kein Risiko. Das ist ein klarer Gewinner der Krise und eine Strategie die Ihre Nachfolger sucht.

Der Leitspruch “Mode und Qualität zum besten Preis” ist ab und an jedoch anzuzweifeln. Ich habe auch noch uralte H&M Schätzchen im Schrank, die noch in Ordnung sind, andere waren nach dem ersten Waschen reif für die Tonne. Daher sollte man doch immer genau hinschauen, ob sich der Preis auch wirklich lohnt.

Gerade H&M bietet jungen Berufseinsteigern die Möglichkeit, die erste Businessausstattung ohne große finanzielle Sprünge zu beschaffen.  Spannend wird es für mich immer, wenn eine Kundin während des Personal Shoppings zu H&M möchte, denn viel Zeit geht bei der Suche nach einem passenden Stücks schon verloren, da viel Chaos in den Läden herrscht. Vielleicht ein kleiner Verbesserungsvorschlag :)

 

Charmante Grüße

Carmen Brablec

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